Zu der „Anti-Corona-Demo“ vom 1.8., Berlin

https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=auflagen+Corona-Demo+Berlin

die bezüglich der „Corona-Demo“ vom 1.8. in den „Qualitätsmedien“ genannten Zahlen von 17 000 – 20 000 sind offensichtlich Lüge bzw. Fake. Wer sich einen Livestream oder Bilder (z.B. auf You Tube) ansieht erkennt, dass sich viel mehr Menschen aus allen Ecken der Republik aufgemacht hatten, um, in einem langen Demozug und danach bei Kundgebungen, ihren kritischen Geist (mit individuellen Schwerpunktsetzungen) gegenüber den Regierenden zu zeigen. Dass das, aufgrund Corona, nicht ohne Risiko und womöglich leichtfertig war – ich habe viele Menschen gesehen, die offensichtlich Abstand gehalten haben – gehört in die Natur der Zeit. (Das Leben ist Risiko und gefährdet – immer und überall.)
Bei der Black Lives Matter-Demo von Anfang Juni, die politisch-medial größtenteils „bejubelt“ wurde, wurde es mit dem Abstand (damals eher noch weniger eingehalten) nicht beachtet, die Polizei griff, aus Angst vor Eskalation bei dem Klientel (?), nicht ein.
Ein Dank an Boris Reitschuster (der auf einer Anti-Rassismus-Demo übel angegangen wurde, die Polarisierung im Volk ist groß), Klaus Kelle und andere verantwortliche Journalisten wie Politiker, die mit beachten, dass viele ernsthafte und konservative Bürgerinnen und Bürger, die sich tief Gedanken und Sorgen um unser Land machen, dort auf die Straße gingen. Jeder in eigener Verantwortung. Vielleicht ein wenig „verrückt“ – aber die Lockerungen und das individuelle Achten auf Abstand (das ich bei vielen beobachtete) ließen das zu.
(Wie die Auflagen der Veranstaltung waren – es begann ja mit einem kilometerweiten Zug durch und um die Stadt, es kamen mehrere Veranstaltungen und Kundgebungen zusammen – ob es eine „Pflicht zur Maske“ gegeben hätte, ist mir nicht bekannt. Ich denke im öffentlichen Raum eher nicht.)
Auch ich bin eher kritisch – geworden.   https://www.reitschuster.de/post/exklusiv-haben-wir-staats-youtuber-unglaubliche-neue-details-zur-indirekten-medien-finanzierung
Das „Hochjubeln“ von „Demokratie“ und „Werten“ (welche?) mit PR-Aktionen und Hochglanz-Broschüren, die wir bezahlen, auch mittels in den „Qualitätsmedien“ (teils der SPD gehörend, oder vergleichbare Einflüsse durch „Spenden“ (Gates, Soros-Organisationen)) geschalteten Anzeigen (viel Geld, Steuergeld) zwecks „Erklärung von Regierungshandeln“ (oder „Propaganda“ (?)), einseitige Berichterstattung und Magazine mit „Rechtsextremismus-Experten“ aus Antifa- und linker Ecke, gerichtete „Wissenschaft“ (immer „gegen rechts“) an Universitäten, einseitige politische Lehre (Ideologie-Bildung) an den Schulen – daneben die Pauschal- und Total-Blockade der AfD, die die einzige in vielen Punkten kritische konservativ-bürgerliche Partei ist (so sehe ich sie, da ich selbst konservativ-bürgerlich bin und die CDU nicht mehr wählen kann) – ich kann vieles nicht mehr gutheißen geschweige denn „vertrauen“. Zu sehr stoßen mir „diktatorische Züge“ auf. (Vgl. Interview mit A. Barbe unten, B 96-Aktionen, diverse „Angriffe“, berufliche Vernichtung o.ä. (mittels Klage / Gericht, „Schlagworten“, Diffamierung)  kritisch denkender Bürger, z.B. Sarrazin, Polizei, Bundeswehr, You Tuber, Facebook – Löschungen, Diffamierung, Unterstellung von „Hass“, …). Die „Stasi“ sitzt im Internet.

Andererseits erkennt man: Wenn man sein Fähnlein nicht „in den Wind hält“ bzw. mitläuft / mitmacht im System, ist man ganz schnell „draußen“., Ausgegrenzt, wegen „falcher Meinung“ gefeuert, diffamiert. Niedergemacht. Wo ist da die FREIHEIT – auch zum kritischen und differenzierten Denken und Abwägen?
Sehnsucht nach Freiheit, Wahrheit, Gerechtigkeit, Hoffnung auf eine gute Zukunft mit lebenswertem, hoffentlich „gelingendem“ Leben – das bringt Menschen voran.
Enttäuschung, Frustration, die Erkenntnis, es herrscht „Mainstream-Meinungs-Diktatur“ trotz allen Schönredens – ja, es ist so. Es lebe das „System“.
Versuchste (denkend) auszuscheren – viel Glück. Viele Kräfte werden versuchen, das zu verhindern – und das mit MACHT. Deutschland 2020.

Almut Rosebrock – weil Meinung ja „so frei“ ist, von Facebook beseitigt. Demnächst EKD-ausgetreten. Aber Christin. In Hoffnung und Vertrauen auf Gott und Jesus Christus, in hoher Wertschätzung unserer Kultur und Geschichte (bes. klassische Musik, praktizierend), in Freude über Natur, das Leben, Familie, Freiheit. In Trauer über so mach schwierige Entwicklung, Werteverlust, Kriminalität und persönliche Not, die sprachlos macht – und man kann nicht (mehr) helfen… . Mit der kleinen Kraft der LIEBE.

https://www.zeit.de/2020/31/b-96-demonstration-corona-massnahmen-weigsdorf-koeblitz-sachsen/komplettansicht – andere Aktion zum Ausdruck von Kritik. Danke für den Bericht, liebe Zeit (immerhin wird die Aktion nicht verschwiegen – „Lügenpresse“). Dort hat man mich – Meinungsfreiheit eben – für Kommentare geblockt!
Das Grundgesetz ist ja „heilig“ – und Gott sei Dank an gewissen Stellen „dehnbar“, um es „in richtiger Hinsicht“ zu nutzen.
Ich vermute, die Demonstrierenden sehen sich in „Tradition“ der Demos, des Bürgerprotests, der zum Fall der DDR-Diktatur führte. Mit dem Gefühl, „die da oben“ – gefüttert mit viel Geld wohlmeinender „Spender“, Lobbyisten, dazu Steuergeld (Kampf gegen rechts, … „Fake-News“, … „für Demokratie“ (und damit gegen Kritiker!), usw.) bestimmen sowieso alles.
Es ist EGAL, wie es dem Bürger geht. Leider sehe ich das auch so, nach jahrelanger Beobachtung und auch Begleitung von Bürgern in Not, denen auch ihre Rechte genommen wurden (Kindesentzug, fragwürdige Gerichtsentscheidungen, …). Wird Deutschland „immer besser“? Nein, es ist Kampf – und die Probleme werden immer mehr und massiver. Die Geld- und Einflüsse auch… . (Vielleicht muss es auch so sein…? Zwecks Vermeidung von totalem Chaos und Zusammenbruchs, was wir auch nicht sollen… )

https://www.youtube.com/watch?v=KyKiAbNpGOgAngelika Barbe im Interview (meines Wissens noch in der CDU), https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=ist+Angelika+Barbe+CDU
https://www.zeit.de/2017/11/rechtspopulismus-frauen-ostdeutschland-afd-fremdenfeindlichkeit/seite-3

Die CDU über die AfD

Am 23.07.2020 um 09:45 schrieb Mai, Therese:

Sehr geehrte Frau Rosebrock,

vielen Dank für Ihr Schreiben an die Bundesgeschäftsstelle der CDU Deutschlands.

Gerne stelle ich Ihnen unsere Position zur AfD dar. Die Alternative für Deutschland ist eine in weiten Teilen antidemokratische, geschichtsvergessene, faschistoide und menschenverachtende Partei.

Herausragende Vertreter der AfD wie Björn Höcke und Alexander Gauland verharmlosen den Nationalsozialismus. Die AfD ist aus unserer Sicht eine gefährliche Partei für unsere Gesellschaft und unser Land. Sie ist antibürgerlich, in Teilen rechtsextremistisch und antisemitisch. Große Teile der AfD verfolgen einen völkisch-autoritären Politikansatz und stellen grundlegende Prinzipien unserer Verfassung infrage. Sie verachtet demokratische Institutionen und die repräsentative Demokratie.

Das hat sie zuletzt bei der Wahl des kurzzeitigen Ministerpräsidenten Kemmerich im Thüringer Landtag sehr deutlich bewiesen. An Lösungen für die Menschen ist sie nicht interessiert. Sie setzt ihre Meinung mit dem („wahren“) Volkswillen gleich. Sie verachtet Kompromiss und Ausgleich, die das Wesen einer stabilen und erfolgreichen Demokratie sind.

Die Partei sät Hass, verachtet und versucht, unser Land zu spalten. Sie schürt Ängste, Neid und Missgunst. Die AfD unterteilt die Gesellschaft in Freund und Feind. Die CDU gehört für die AfD zu den Feinden, die es zu zerstören gilt. Deshalb sehen wir die AfD als politischen Gegner, mit dem es keine Zusammenarbeit geben kann. Zwischen Union und AfD kann es nur klare Kante und schärfste Abgrenzung geben. Koalitionen oder irgendeine andere Art der Zusammenarbeit sind für aufrechte Christdemokraten ausgeschlossen. Das wäre ein Verrat an unseren christdemokratischen Werten.

Mit freundlichen Grüßen und bleiben Sie gesund,

Therese Mai

CRM-Team, Bürgerservice der CDU-Bundesgeschäftsstelle

Meine Antwort, per Mail:

Sehr geehrte Frau Mai von der CDU, werte Mitadressaten von Medien und Parteien,

danke für Ihre inhaltsreiche Antwort (s.u.) mit heftigsten Einschätzungen und Verurteilungen der AfD (gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, würde ich mal sagen, voller Pauschalisierungen und SCHLAGworte). Wie weit das, was Sie schreiben und hier vertreten, mit dem Grundgesetz vereinbar ist – ich bin mir da nicht so sicher… .
Was muss man denn tun, um „antidemokratisch“ zu sein? … Wenn ich das Grundgesetz betrachte mit Art. 1, 3, 5 usw., dann empfinde ich IHR Schreiben als diesem nicht entsprechend.
Haben denn AfD-Mitglieder, -Parlamentarier, -Wähler keine Würde und verdienen es, ernstgenommen und gewertschätzt zu werden? Im respektvollen Miteinander … .
Das gebietet doch die Menschlichkeit – oder schaffen Sie die hier jetzt ab?

Die AfD ist den gesamten formalen Weg der Parteizulassung gegangen, um in der Demokratie zu wirken, über die vom Volk gewählten Abgeordneten in den Parlamenten. Sie wurde von einer großen Zahl Bürger gewählt – die offenbar (ich auch!) Defizite in der Art von „Demokratie“, wie sie von den „Altparteien“ praktiziert wird und wurde, sehen.
Die AfD-Vertreter in den Parlamenten wirken engagiert und nach bestem Wissen und Gewissen. Es sind im Allgemeinen in Beruf und Leben gestandene Persönlichkeiten, die höchst integer sind. Sie nehmen dafür (ist das „demokratisch“?) in Kauf, verunglimpft und beschimpft zu werden, ihnen wird alles mögliche „Böse“ unterstellt (s. Ihr Schreiben!), evtl. wird ihre Stelle gekündigt (GG Art. 3?). Ihre Autos werden angezündet, Haus / Büro beschmiert und was sich die „freundlichen Linken“ (mit unseren Steuern gesponsert!) noch so einfallen lassen. (Potentielle) Raumgeber werden massiv und heftig bedroht, Vandalismus wird bereits als „Mittel der Politik“ angesehen in gewissen Kreisen.
In den Medien berichtet wird dann darüber kaum (im Gegensatz zu Drohungen etc. gegen den „Mainstream“ (die es ebenso nicht geben dürfte), die massiv „hochdramatisiert“ werden).

Die AfD hat keine Chancengleichheit! Das wird mit „unterstützt“ durch das mediale Bashing zwecks „Feindbildaufbau“ /-Festigung bzw. das Weglassen („Lückenpresse“). Dieses geschieht auf fast allen Kanälen, auch von Kirchen, Zivilgesellschaft, Antifa usw. unterstützt. Es besteht eine regelrechte „Aufhetzung“ gegen die einzige Partei, die in verschiedenen Themenbereichen (das ist völlig demokratisch!) eine andere Meinung vertritt. DEMOKRATIE lebt vom fairen Widerstreit der Meinungen.
Sie lebt auch von der Verantwortung der agierenden Politiker („Volksvertreter“!). Dieses betrifft Finanzen / wirtschaftliche Aspekte, Sicherheit, Zusammenleben in Vielfalt und Respekt, Schutz des Schwachen (Familie, Kranke, Behinderte, Minderheiten, Arme / Arbeitslose, …), Miteinander in Frieden, auch mit den anderen Nationen / Staaten.

Für mich bedeutet Demokratie, dass der Bürger in seinen Anliegen, Sorgen, Problemen, auch mit Kritik ernstgenommen werde. Kritik gehört zur Demokratie.
Ich habe – leider – noch nie eine Antwort auf meine (inzwischen) 6 Offenen Briefe an Frau Merkel bekommen. (Der erste 2010!
https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=almut+rosebrock+Offener+Brief+Angela+Merkel)
Sie haben jeweils sehr ernste Inhalte gehabt und waren mit Mühe ausgearbeitet. Man wird „demokratiemüde„, wenn man erlebt, dass der „Verfassungsschutz“ bewusst mit einem AfD-„Hasser“ (und nicht Menschenverbinder) als Chef (Haldenwang) besetzt wird, ebenso wie das Amt des Ostbeauftragten. Wenn man erlebt, dass Meinungen „gelöscht“ werden (entgegen „Eine Zensur findet nicht statt“ im Grundgesetz!) und die „Hohe Politik“ (u.a. in Person von Frau Lambrecht) behauptet, das „diene der Meinungsfreiheit“… .

Für mich sind das alles „Schläge ins Gesicht“, die ich als nicht demokratisch, sondern unfair und MISSACHTEND empfinde.
Im Grundsatz lebt das Miteinander der Menschen von Vertrauen. Ich kann, will und werde aber der „Schönrednerei“ der Regierigen – aufgrund von Beobachtung und Erfahrung – nicht mehr vertrauen. Frau von der Leyen hat es zuallererst gezeigt. Ich lehne auch die Ideologie-Verherrlichung der Politik ab, die teils gegen das Leben, gegen Menschlichkeit, gegen Vernunft und vor allem FREIHEIT und gesunden Menschenverstand stehen. Diese sind mir, neben der Liebe zu Wahrheit und auch der Demut vor Gott, wichtig.

Die CDU hat sich selbst für mich unwählbar gemacht (durch das Verlassen von konservativ-bürgerlichen Werten… ).
Merkwürdig, dass ich dadurch nun zur „Persona non grata“ werde. Ich bin aber Demokratin, lehne jede Art von Gewalt ab und bin für den respektvollen Umgang miteinander – auch wenn man verschiedener Meinung ist. Es gehört zur VIELFALT, dass man auch akzeptieren muss, nicht miteinander „kompatible“ Meinungen nebeneinander stehenzulassen. In Respekt auch zum Anderen. Ich werde in keine Partei eintreten, aber die AfD vertritt am ehesten meine Gedanken und Anliegen. Antworten für alle Probleme und Fragen, derer es massiv viele gibt, hat und weiß NIEMAND. Der Staat befindet sich in einem beständigen demokratischen Prozess inklusive Debatte, Try & Error, Debatte, Entscheidung, viele einzelne Bürger, die ihre Leben leben und kämpfen… . Das ist die Geschichte. Der Lauf der Welt. Möge es halbwegs „friedlich“ bleiben.

Ich gebe Ihre Darstellung und meinen hinterfragenden Kommentar hiermit an Journalisten und AfD-Vertreter weiter.
Ich finde es HEFTIG, was Sie schreiben. Gerade zur Kemmerich-Wahl sehe ich die Fakten andersherum. Herr Kemmerich als bürgerlicher Politiker war rechtskräftig gewählt. Es ist NICHT normal und verstößt gegen alle Regeln, eine demokratische Wahl „rückgängig“ zu machen, weil das Ergebnis „nicht passt“. Ich empfinde auch die Blockade der Vertreter der Partei in den Stiftungsvorsitzen und als Vizepräsident – obwohl sie ein Anrecht auf die Ämter haben – als sehr problematisch. Dagegen wählt die CDU eine extreme Linke in ein Landes-Richteramt. … Manches heutzutage verschlägt mir den Atem.

Danke für Ihre Zeit!

Almut Rosebrock, gerne kritisch hinterfragende und zu respektvollem Umgang aufrufende Bürgerin, Christin (demnächst nicht mehr evangelisch, da Kirchenaustritt avisiert),
Aktionsbündnis „Gerne leben mit Kindern“ (völlig ehrenamtlich, freiwillig, unentgeltlich engagiert … )

Familiengeschichte – Kirche

https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/lebenszeichen/wie-katholiken-die-kirche-aushalten-100.html

Guten Tag, werte Adressaten, u.a. auch vom WDR und Kirche!
Vor kurzem hätte ich mich noch über das Thema Kirchenaustritt am Feiertag (Fronleichnam) aufgeregt. Jetzt steht mein Entschluss zum Austritt aus der EKD selbst fest.
Ich trete aus der politischen Organisation evangelische Kirche aus (demnächst, wenn wieder ein gültiger Personalausweis vorliegt). Ich bleibe in der Kirche der Gläubigen.
Ich bin gläubige Christin, kurz vor dem 18. Geburtstag in einer Freikirche durch die Geschichte vom verlorenen Sohn / Vater mit den 2 Söhnen  zum persönlichen Glauben an Jesus gekommen, vorher auch schon immer kirchlich gewesen. Meine Mutter ist Pastorstochter (zuletzt Kiel), deren Mutter ebenso. Ihr Vater war Pastor Ludwig Dütemeyer, Mennighüffen bei Bielefeld, ein wirkmächtiger Pastor, der ein Gemeindehaus (Mennighüffen) und eine Kirche (Obernbeck) in 1913/14 hat bauen lassen und dazu beitrug, dass die Heimarbeit des Zigarrendrehens (dort war damals Tabakanbaugebiet) aus den Wohnstuben in Faktoreien ausgelagert wurde. Er hatte eine Frauen- und Mädchenarbeit mit je ca. 400 Teilnehmern und „sein“ neues Gemeindehaus hatte eine Bühne mit versenkbaren Turngeräten, weil er sich Gedanken machte, was die arbeitende Bevölkerung zum sinnvollen und erfüllte Leben brauche (statt Kindersex, „Draufhauen“ auf bzw. Herziehen über Menschen, die anders denken, o.ä.). 
https://www.kirchengemeinde-mennighueffen.de/unsere-gemeinde/geschichte/geschichte-des-gemeindehauses/
https://www.kirchengemeinde-obernbeck.de/unsere-gemeinde/christuskirche/Kirche Obernbeck, ca. 3 km von Mennighüffen erntfernt, vorher liefen die Gläubigen dorthin zu Fuß
https://www.kirchengemeinde-obernbeck.de/unsere-gemeinde/christuskirche/der-innenraum/
Diese wunderbare Kirche – ich besuchte sie vor knapp 2 Jahren einmal – hat mein Urgroßvater bauen lassen. Sie ist wunderschön und bemerkenswert.

Ein Ururgroßvater, Emil Höhne, war evangelischer Theologe und hat, in Zusammenwirken mit Johann Hinrich Wichern in Hamburg, wo er 2 Jahre hospitierte, die Moritzburger Anstalten, eine soziale Arbeit für Jungen aus benachteiligten Verhältnissen nahe Moritzburg bei Dresden gegründet. 
https://www.diakonenhaus-moritzburg.de/geschichte – Mir ist es wichtig, kostbar, wertvoll, wozu der Glaube an Gott einen bringen und MUT machen kann.
Dazu passt mein Wahlspruch seit langer Zeit: „Wer vor Gott niederkniet, kann vor Menschen gerade stehen.

Mein Großvater, Gustav Möller, war als junger Pastor in Petersdorf auf Fehmarn (1939-1948). Von dieser Zeit war er 5 Jahre als Soldat im Krieg (Russland), kehrte am 1.9.1945 aus russischer Gefangenschaft zurück. Das Gemeindehaus war voll mit einquartierten Flüchtlingen aus dem Osten, im mit Decken unterteilten Konfirmandensaal lebten 5 Familien. 1940 wurde meine Mutter geboren, 42, 45 und 48 weitere Brüder. Meine Großmutter (als evangelische Pfarrfrau) hielt die Stellung daheim. Leitete auch einen Singkreis. Am 23.9.45 trat mein Großvater seinen Dienst an – am selben Tag starb sein Vater. Bei der Verabschiedung in 1948 – er ging nach Flensburg – waren 300 Flüchtlinge, z.B. aus Schlesien, West- und Ostpreußen da und 25 Einheimische.
Es waren schwierige Zeiten damals, überall – aus der Ferne darf und kann man nicht (oder nur sehr sensibel-vorsichtig) „bewerten“, „urteilen“ oder „verurteilen“. …

Ich lese gerade über Dietrich Bonhoeffer, die Geschwister Scholl und andere Lebensberichte, u.a. Astrid Lindgrens Tagebücher aus der damaligen Zeit. Hart und heftig – auch gelebtes LEBEN. Der Widerstand (im Rheinland bestand die „Bekennende Kirche“ aus 4 verschiedenen Richtungen, wie ich im Weihnachtsblatt „PROtestant“ der ev. Kirche Bonn mit Interesse las, so viel zur „Einheit der Christen“ – in Nazizeit, DDR und anderswo) basierte vielfach auf dem Hintergrund des Glaubens an GOTT.
U.a. dem Bibelvers: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. MUT zum Bekennen – auch zum „Widerstehen“ oder „Widersprechen“ – und zum Bezeugen. In der Apostelgeschichte (mein Lieblingsbuch der Bibel) wird viel über die Sprengkraft des Glaubens sichtbar.

Mir ist die „Wolke der Zeugen„, dieser geschichtliche Hintergrund und die jahrtausendealte Tradition der Kirche immer wichtig gewesen, bis heute. Ich liebe die vielfältigen historischen Kirchengebäude. Die „Glaubensgeschichte“. Das Zeugnis, was sich darin widerspiegelt – auch in Glasfenstern, Altarbildern, gewaltiger Architektur – von vor 800, 150 oder 50 Jahren. Das ist beeindruckend. Auch die Werte-Orientierung. „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein – sondern von jeglichem Wort, was aus dem Munde Gottes fließt„. Das steht auf dem Titel der Hochzeitszeitung unserer Großeltern Möller (1938), zusammen mit einem Foto.

Wenn ich aus der Kirche austrete (mein lieber Mann, der sonst eher über Glauben und Christen lästert, will das nicht tun; er ist der „Zahlende“ der Familie), dann tue ich das aufgrund der politischen Positionierung der derzeitigen Kirche mit ihren Repräsentanten. Sie ist geprägt von Pauschalverurteilung und Ausgrenzung gegenüber der AfD, ihrer Mitglieder und Sympathisanten. Von Gesprächsverweigerung, wo man von „Frieden“ spricht – aber das Gespräch mit den (kritischen) „Eigenen“ verweigert.
Das gilt auch für Pegida und andere kritisierte Gruppen – wo sich (aber dennoch) bewusste Christen berufen fühlen, sich engagieren bzw. mit identififizeren könne, weil reale (und komplexe) Probleme thematisiert werden, die „den Herrschenden“ zwar unbequem sind – aber wenn man Probleme massiv und immer weiter unter den Teppich kehrt, wird es auf die Dauer nicht gut weitergehen.

https://www.youtube.com/watch?v=WACrFRrJmcUhttps://www.evangelisch.de/inhalte/171185/10-06-2020/bedford-strohm-rassismus-ist-gotteslaesterung
Herr Bedford-Strohm (der das Kreuz am Tempelberg zu Jerusalem ablegte und somit verleugnete), geht mit der Welle der Zeit und behauptet aktuell „Rassismus ist Gotteslästerung“.
Für mich sind die  …-ismus-Worte SCHLAG-worte, um andere Meinungen, trotz der grundgesetzlich garantierten Meinungsfreiheit und dem Diskriminierungsverbot auch aufgrund politischer Anschauung, auszugrenzen und abzuwerten. Das Wort „Hass“ sollte möglichst wenig bis gar nicht genutzt werden, denn Hass lässt sich nicht „nachweisen“. Wenn man aber, bei einer sachlich-kritischen Einstellung, „HASS“ unterstellt bekommt, ist das einfach nicht zutreffend, verletzend und FALSCH!
Die Menschen sollten in gegenseitigem Respekt und Achtung möglichst gesetzestreu und Werte-orientiert miteinander leben. Jede/r an seinem Ort. In gesundem Selbstbewusstsein.

https://www.youtube.com/watch?v=Hpj4kEkafK8
In die Richtung „Hass“ spricht auch Edda Bosse von der Bremischen Kirche, die damit beschäftigt sind, den bibeltreuen (und damit auch unbequeme Themen ansprechenden) Pastor Olaf Latzel von St. Martini „abzusägen“. Die „Vielfalts-Apostel“ sind eher einfältig, wenn es darum geht, differenziert und mit weitem Sinn zu denken und auch zu akzeptieren, dass zu VIELFALT eben auch konservative Bürger, die deren persönliche „Vielfalt“ kritisch sehen könnten, gehören. Diese haben ebenso Lebens- und Meinungsberechtigung.
Es geht um uns, unsere Gesellschaft, unser Wertesystem, die ZUKUNFT unserer Kinder, …. ! Das ist eine nicht geringe VERANTWORTUNG – die der HERR uns Menschen in 1. Mose 1 auferlegt: „Macht Euch die Erde untertan, dass Ihr sie bebaut und bewahrt!“

Nach der Großen Flut – aufgrund der SÜNDHAFTIGKEIT der Menschen von Ihm geschickt – lässt Gott den REGENBOGEN aufstrahlen, zusammen mit der Zusage Seiner TREUE und Verlässlichkeit gegenüber den Arche-Geretteten, die sich nun weiter mehren sollen. Diesen REGENBOGEN machen sich die für „freien Sex“ (Homo-Lobby, auch mit Steuergeld „genährt“) Eintretenden zueigen. Ich freue mich darum über jede Regenbogenfahne bei einer Gegendemo gegen eine konservative Demo oder Veranstaltung, denn GOTT IST GRÖßER!

ER ist zu loben! ER ist aber auch ein heiliger und strafender, gerechter GOTT – der sich nicht spotten lässt.

Wir sind auf dem Weg durch die Geschichte – und diese wird weisen, wie es weitergeht. (Jesu Wort „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen“ ist mir wichtig geworden.)
Ich möchte mir, sollte unser Land / unsere Gegend in 20 oder 30 Jahren „Islamische Republik“ oder sonstwie Diktatur geworden sein, nicht vorwerfen lassen, ich wäre dagegen nicht im „Widerstand“, jedenfalls in kritischer Distanz zu „den Herrschenden“ gewesen. Da weiß ich mich in guter Gesellschaft mit meiner Oma väterlicherseits, geb. 1903, gelebt in und um Quedlinburg und Magdeburg in Kaiserreich, WK 1, Weimarer Republik, WK 2, DDR, Wiedervereinigung – die sie zunächst hoffen ließ. In 1993 verstarb die Liebe doch in gewisser Verbitterung und Enttäuschung darüber, wie der „Anschluss der DDR an den Westen“ abgelaufen war. Mit Verscherbelung und in Missachtung dessen, was gewesen war.
Sie war immer kritisch
und wach, aktiv das Leben gestaltend, sowohl gegen / in der Hitler-, als auch in der DDR-Zeit – mit begründet aus ihrem Glauben (Reformierte Kirche, in Magdeburg mit Hugenotten-Hintergrund).

Die FREIHEIT – zu leben, zu denken, zu entscheiden, zu gestalten – ist unser höchstes Gut und der höchste Wert. In Demut und Gottesfurcht.
In Bereitschaft zum Lieben und Dienen. In Freundlichkeit und Verantwortung gegen alle Menschen (wobei das auch Grenzen hat…).

Almut Rosebrock

Aktionsbündnis „Gerne leben mit Kindern“

Das Zusammenleben von Groß und Klein ist ein kreativer und Energie benötigender Vorgang, der uns täglich herausfordert. Ich, Almut Rosebrock, gründete das Aktionsbündnis „Gerne leben mit Kindern“ im April 2009. In diesem Interview erläutere ich die Hintergründe und Gründe, die dazu führten.

https://www.freiewelt.net/interview/liebe-und-achtung-sind-die-grundlage-fuer-freie-menschen-10883/